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Allergie-Arten Latexallergie Wer ist gefährdet


Wer ist gefährdet eine Latex-Allergie zu entwickeln?

Während der vergangenen fünf Jahre hat die Zahl der Menschen mit Naturlatex-Allergie zugenommen und man geht inzwischen davon aus, dass dies primär auf den Gebrauch von Gummihandschuhen aus natürlichem Latex in ärztlichen und zahnärztlichen Praxen zurückzuführen ist.
Das größte Risiko, eine Naturlatex-Allergie zu haben oder zu entwickeln, haben Leute, die bereits von einer anderen Allergie (wie z.B. Heuschnupfen) betroffen sind und die regelmäßig Produkte benutzen, die auf der Basis des natürlichen Latex hergestellt wurden.
Als besonders gefährdete Risikogruppe werden Menschen eingestuft, die jeden Tag Gummihandschuhe bei der Ausübung ihres Berufes verwenden.
Hierzu zählen Ärzte, Krankenschwestern, Zahnärzte, Menschen in anderen zahnmedizinischen Berufen und Zahnarzthelferinnen.
Kinder mit einem bestimmten medizinischen Krankheitsbild (wie z.B. Spina bifida), die zwangsläufig immer wieder mit Produkten in Berührung kommen, die auf der Basis des natürlichen Latex hergestellt wurden, reagieren ebenfalls häufig allergisch auf diesen Stoff.

Sensibilisierung gegenüber Naturlatex: 

Medizinische Berufe

bis 17%

Patienten mit Spina bifida

bis 72%

Personen mit beruflicher Naturlatexexposition außerhalb des Medizinbereichs

bis 11%

Atopische Menschen mit Naturlatexexposition

bis 36%

Allgemeinbevölkerung:

– bei atopischer Veranlagung 

bis 8,6%

– ohne atopische Veranlagung

bis 2,3%

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Latex-Produktaustausch-Tabelle

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