Er kommt häufig auf Samen vor, insbesondere auf Gräsern und Getreidekörnern, wie z. B. Weizen, Gerste, Hafer und Mais. Auch auf Bohnen, Papier, Textilien, Lebensmitteln, im Boden und auf Insekten ist dieser Pilz anzutreffen. Er ist ein häufiger, sekundärer Besiedler abgestorbener Teile diverser Pflanzen. Hier erscheinen die Kolonien oft als schwarze, klein Pusteln. Epicoccum nigrum kann auch als Parasit auf einigen Wirten (z. B. auf Äpfeln, Baumwollschoten und Hirse) vorkommen. Die Abtrennung der Konidien (asexuelle Sporen als Nebenfruchtform zahlreicher Schimmelpilzarten) erfolgt aktiv, sie werden regelrecht fortgeschleudert, der weitere Transport erfolgt passiv durch den Wind. Epicoccum ist ein sehr häufig anzutreffender Bestandteil des Aeroplanktons (Gesamtheit all jener Partikel biologischen Ursprungs, die sich in der Luft befinden). Sein Wachstumsoptimum liegt zwischen 23-28 °C, sein Minimum bei 3 bis +4 °C. Bei 45 °C stellt er das Wachstum ein. Er bevorzugt den pH-Bereich zwischen 5-6, wächst jedoch auch bei pH-Werten von 3-9. Nahes UV-Licht fördert die Sporenbildung. Die Konidien können durch Inhalation Allergien erzeugen. Der Pilz wurde auf der menschlichen Haut und im Sputum (ausgehustete Absonderung der Atemwegsschleimhäute und beigemischten Zellen) nachgewiesen. |
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