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Nahrungsmittelgruppen lassen sich biologisch nach gemeinsamen Antigenkernen klassifizieren.
Allergien gegen Antigenkomplexe, z.B. wie in der Kuhmilch, in der ein Komplex aus 5 Einzelantigenen vorliegt, sind häufiger als solche gegen einzelne Fraktionen. Im Prinzip können alle Lebensmittel eine allergische Reaktion hervorrufen:
Besonders potente Allergene sind enthalten in Fisch, insbesondere Seefisch, Schalentieren, Nüssen, Hülsenfrüchten und Sellerie. Die Häufigkeit von Allergien auf solche Lebensmittel hängt von den Essgewohnheiten eines Kulturkreises ab und variiert auch demzufolge zwischen den geographischen Regionen. Häufigste Nahrungsmittelallergie Japans ist z.B. die Fischallergie, während bei uns die Milch- und Eierallergie an der Spitze liegen. Lebensmittelallergien treten oft auch kreuzweise zu anderen Allergien auf (Kreuzallergien). Wer z.B. unter einer Birkenpollenallergie leidet, kann auch allergisch auf Kern- und Steinobst, Nüsse, Kiwi, Avocado, Litschi und Artischocke reagieren. Kreuzweise zur Gräser- und Roggen-Allergie können Erdnüsse, Kamille und Soja, zur Beifuß-Allergie, Tomaten, Sellerie, Melone oder Gurke allergische Symptome hervorrufen. |
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