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Hier möchten wir den Unterschied zwischen einer Nahrungsmittel-Allergie und einer Nahrungsmittel-Intoleranz (Unverträglichkeit) näher erläutern:
Nahrungsmittelintoleranzen sind durch Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelinhaltsstoffe ausgelöste Unverträglichkeitsreaktionen, an denen das Immunsystem nicht beteiligt ist. Man unterteilt sie in primäre und sekundäre Formen: Primäre Form: Primäre Nahrungsmittelintoleranzen beruhen auf angeborenen oder erworbenen Fehlleistungen in Verdauung, Absorption oder Stoffwechsel von Nahrungsbestandteilen. Der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel ruft bei vorher beschwerdefreien Personen Krankheitssymptome hervor, ohne dass eine Allergie gegen die betreffenden Nahrungsmittel besteht. Dazu zählen Intoleranzen gegen Nahrungskohlenhydrate (Fructoseintoleranz, Galactoseintoleranz, Glucoseintoleranz, Laktoseintoleranz, Trehaloseintoleranz, Saccharoseintoleranz, Stärkeintoleranz), Intoleranzen gegen Nahrungsproteine (Tryptophanintoleranz, Methioninintoleranz, Zöliakie, unspezifische Proteinintoleranz) und Intoleranzen gegen Nahrungsfette. Sekundäre Form: Sekundäre Nahrungsmittelintoleranzen treten als Folgeerscheinungen oder Begleitsymptome verschiedener Krankheiten auf. Es tritt noch eine weitere Form der Nahrungsmittel-Intoleranz auf, nämlich die Pseudo-Allergie: Von einer Pseudo-Allergie spricht man, wenn die Reaktion den klassischen Symptomen von allergischen Erkrankungen gleicht, ohne dass das Immunsystem beteiligt ist. |
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