Pollen sind die Zellen, die das männliche Erbgut der Pflanzen übertragen.
Sie werden von der Pflanze freigesetzt und durch Insekten oder Wind auf andere Pflanzen übertragen. Dementsprechend werden die Pflanzen in Wind- und Insektenbestäuber eingeteilt.
Für den Allergiker sind die Pollen insektenbestäubender Pflanzen seltener "bedrohlich", da diese Pollen relativ schwer und klebrig und quantitativ von geringer Anzahl sind.
Die windbestäubenden Pflanzen produzieren hingegen eine sehr große Menge kleiner, trockener Pollen - z.B. setzt eine Roggenähre mehr als 4 Millionen Pollenkörner frei.
Ausreichend für die Auslösung allergischer Beschwerden sind bereits Mengen von 50 Pollen pro Kubikmeter Luft.
Die Pollenkörner können über eine sehr große Distanz hinweg verweht werden - bei günstigen Windverhältnissen bis über 300 km weit.
Die Pollenflugzeiten haben je nach Pflanzenart saisonale Schwerpunkte.