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Zu den häufigsten Auslösern von Atemwegs- und Schleimhautallergien gehören Pollenbestandteile.
In Deutschland leiden rund 16% der Bevölkerung alljährlich unter Heuschnupfen. Ausgelöst wird der Heuschnupfen - in der Fachsprache als Pollinosis bezeichnet - durch den Blütenstaub (Pollen) von Bäumen (z.B. Birke, Erle), Sträuchern (z.B. Hasel), Gräsern, Getreide (z.B. Roggen) und Kräutern (z.B. Beifuß), die allergene Eiweißstoffe enthalten können. Als kleine Partikel werden die Pollen in der Regel sehr weit getragen und können sogar 300 Kilometer entfernt vom Ursprungsort nachgewiesen werden. Durch generelle Verbreitung und große Mengen bei entsprechend klarem Wetter stellen sie eine Quelle von fremdem Eiweiß dar, der wir Menschen uns kaum entziehen können. Welche Sorte von Pollen für uns Menschen bedeutsam ist, hängt hauptsächlich von geographischen und klimatischen Faktoren ab. Jeder Kontinent und jedes Gebiet der Erde hat, abhängig vom Breitengrad, eine bestimmte Flora, zu der auch windbestäubende Pflanzen und mögliche Pollenallergene gehören. So unterscheiden sich z.B. die Pollen bei uns im mitteleuropäischem Raum wesentlich von denen, die in Südeuropa, z.B. in Spanien, Italien, Griechenland gefunden werden. Das Klima bestimmt nicht nur die botanische Verbreitung, sondern auch die jährliche Pollenflugsaison, den Zeitraum, während dem die Pollen vorwiegend freigesetzt werden. Klares Wetter verursacht hohe Pollenzahlen, während bei Regen die Pollen förmlich aus der Luft herausgewaschen werden und zu Boden fallen. Pollenkörner, die auf Grund ihrer geringen Größe nicht mit dem bloßen Auge erkennbar sind, werden mit der Atemluft eingeatmet und gelangen so an die Schleimhaut von Augen, Nase und Mund bzw. Rachenraum. |
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