|
Allergenkarenz
Die Allergenkarenz, also das Meiden der beschwerdeverursachenden Pollen, ist die beste, sicherste Methode zur Therapie des Heuschnupfens. Die Realisierung ist jedoch schwierig, da die Pollen über 300 km weit durch die Luft fliegen können. Als Pollenallergiker müssten Sie während der Blütezeit Ihres Pollens in Klimazonen verreisen, in denen die Blühzeiten zeitlich anders verlaufen oder die Pflanze, auf die Sie allergisch reagieren, am besten gar nicht vorkommt. Oft ist ein Aufenthalt im Hochgebirge oder an Küstenbereichen bzw. auf den Inseln günstig. Am Meer und auf den Nordsee-Inseln sind die pollenallergischen Beschwerden durch die vorherrschenden westlichen Seewinde minimiert; jedoch treten auch hier Heuschnupfen-Probleme auf, wenn der Wind auf Osten (von Land her) weht und die Pollen vom Festland mitbringt. Für einen fast beschwerdefreien Aufenthalt in der Wohnung gibt es jetzt Pollengitter (erhältlich in unserem Shop) zum Befestigen an den Fenstern. Damit ist zumindest ein Öffnen der Fenster in den warmen Monaten möglich, ohne die Pollen in die Wohnung zu lassen. Hyposensibilisierung Die einzige ursächliche Therapie des Heuschnupfens ist die Hyposensibilisierung. Dabei bekommt der Allergiker "sein" Pollenallergen in allmählich steigender Dosis gespritzt, um ihn so gegen den Pollen unempfindlich zu machen. Die Hyposensibilisierung wird in der pollenfreien Zeit begonnen und sollte stets von einem allergologisch erfahrenen Arzt durchgeführt werden. Medikamentöse Behandlung Die medikamentöse Behandlung dient zur Linderung und Vermeidung der Heuschnupfen-Symptome und zur Behandlung der entzündlichen Schleimhautschwellungen. Damit bleibt die medikamentöse Behandlung derzeit primär nur symptomatisch. Eingesetzt werden Antihistaminika, DNCG, Ketotifen und Cortison. |
||
