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Eine wichtige Quelle von fremden Eiweißstoffen, auf die unser Immunsystem überempfindlich mit einer Allergie reagieren kann, stellen die Tiere in unserer engeren Umgebung dar.
Eigentlich sind diese tierischen Eiweißstoffe weder giftig noch gefährlich. Nur der Allergiker mit seiner übertriebenen Reaktionsbereitschaft trägt ein hohes Risiko, sich zu sensibilisieren und anschließend auf Tierbestandteile eine Überempfindlichkeit zu entwickeln. Dabei spielt es keine Rolle, um welches Tier es sich handelt, denn eine Allergie ist gegen jede Tierart möglich, die unseren Organismus fremden Eiweißstoffen aussetzt. In den letzten Jahren hat die Haustierhaltung stetig zugenommen. Parallel dazu haben immer mehr Allergiker Beschwerden gegen ihre felltragenden Freunde entwickelt. Insofern ist unsere Tierliebe und der Wunsch nach einem eigenen Haustier sicherlich mitverantwortlich für die allgemeine Zunahme dieser Tier-Allergie-Häufigkeit, die sich in den letzten Jahren abgezeichnet hat. Die allergieauslösenden Eiweißstoffe befinden sich nicht nur im Fell der Tiere, sondern können in sämtlichen Körperausscheidungen (Speichel, Schweiß, Talg, Urin, Kot) enthalten sein. Insofern ist auch ein kurzes Fell des Tieres nicht gleichbedeutend mit Allergenarmut, da dies nur ein Faktor bei der Entstehung und Verbreitung der verantwortlichen Allergene ist. Diese haften an den Haaren und werden mit den Haaren und dem Staub in der Luft verbreitet. Landen sie auf den Schleimhäuten der Augen, der Nase oder den Bronchien, so können sie eine allergische Reaktion auslösen, wenn der Betreffende auf die jeweilige Tierart sensibilisiert ist. |
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