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Die Typ-II-Reaktion gehört zu den antikörpervermittelten allergischen Reaktionen.
Im Gegensatz zur Typ-I-Reaktion sind hier jedoch IgG- bzw. IgM-Antikörper beteiligt. Beide Antikörpergruppen werden bei einer normalen Immunreaktion gegen Krankheitserreger, wie z.B. Bakterien, gebildet.
Bei der Typ-II-Reaktion bildet der Körper diese Antikörper gegen Antigene auf der Oberfläche von körpereigenen Zellen oder Geweben.
Antigene sind Stoffe, die bei parenteraler Zufuhr, also unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes, den menschlichen Organismus zur Bildung von Antikörpern anregen. Man kann Allergene ebenfalls als Antigene bezeichnen. Die Folgen der Typ-II-Reaktion treten innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden ein und betreffen nur die Zellen bzw. Gewebe, die die entsprechenden Antigene auf ihrer Oberfläche tragen.
Ein Beispiel für eine Typ-II-Reaktion ist die Zerstörung der Erythrozyten, also der roten Blutkörperchen nach einer Bluttransfusion mit einer falschen Blutgruppe.
Typ-II-Reaktionen liegen auch einigen Autoimmunerkankungen, wie z.B. der Glomerulonephritis, einer bestimmten Nierenerkrankung, sowie der Abstoßung von Organtransplantaten zugrunde.
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