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Die Typ-III-Reaktion gehört wie die Typ-II-Reaktion zu den antikörpervermittelten allergischen Reaktionen.
Im Gegensatz zur Typ-I-Reaktion sind bei diesen beiden antikörpervermittelten allergischen Reaktionen jedoch IgG- bzw. IgM-Antikörper und nicht IgE-Antikörper beteiligt.
IgG- bzw. IgM-Antikörper werden bei einer normalen Immunreaktion gegen Krankheitserreger, wie z.B. Bakterien, gebildet. Bei der Typ-II-Reaktion bildet der Körper diese Antikörper gegen Antigene auf der Oberfläche von körpereigenen Zellen oder Geweben. Charakteristisch für die Typ-III-Reaktion ist die Bildung von Immunkomplexen. Das sind Verbindungen aus frei löslichen Antigenen, die sich also nicht fest auf einer Zelloberfläche befinden, sowie aus Antikörpern. Solche Immunkomplexe werden normalerweise durch die Zellen der Immunabwehr beseitigt. Ist dies nicht der Fall und bleiben die Immunkomplexe erhalten, entstehen durch die Ablagerung dieser Immunkomplexe Krankheiten, die zu den Typ-III-Reaktionen der Allergie gezählt werden.
Es können drei große Gruppen innerhalb dieser Typ-III-Reaktionen unterschieden werden, die auf den folgenden Seiten näher erläutert werden sollen:
- Chronische Infektionen, z.B. mit Streptokkoken
- Immunkomplexerkrankungen als Komplikation bei Autoimmunerkrankungen
- Exogen allergische Alveolitis, d.h. eine Entzündung des Lungengewebes nach Einatmen von Allergenen
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