Dermatophagoides pteronyssinus (Hausstaubmilbe)
Dermatophagoides farinae (Staubmilbe)
Dermatophagoides microceras (Staubmilbe)
Diese Milben spielen bei Atemwegsallergien eine ausschlaggebende Rolle durch ihre Ausscheidungen, deren allergene Wirkung jetzt eindeutig bewiesen ist. Zwischen den genannten Spezies besteht eine deutliche Antigen-Gemeinschaft, durch die es zu einem hohen Prozentsatz an Kreuzreaktionen kommt.
Weitere kreuzreaktive Tierarten finden Sie in der Kreuzallergietabelle.
Hausstaubmilben-Allergiker sollten auch bei Gerichten mit Meeresfrüchten vorsichtig sein. In Extremfällen kann es beim Genuss von Schalentieren zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock kommen. Ursache dafür ist nach bisherigen Erkenntnissen das Eiweiß Tropomyosin, das sowohl im Milbenkot wie auch in verschiedenen Meerestieren und Schnecken vorkommt.
Wegen der möglichen Schockreaktion beim Genuss von Meeresfrüchten sollten Hausstaubmilben-Allergiker sich vor allem vor einem Urlaub in südlichen Ländern von einem spezialisierten Facharzt beraten lassen.