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Neurodermitis Symptome



Symptome
Allgemeine Veränderungen der Haut
Die Neurodermitishaut ist trockener als normale Haut.
Sie besitzt eine verminderte Speicherfähigkeit für Feuchtigkeit und weist einen Mangel an bestimmten Hautfetten auf. Dadurch wird die Haut rau und neigt zur Schuppung.
Außerdem verliert sie ihre wichtige Funktion als Barriere gegen Umweltstoffe. Zusätzlich ist die Regulierung weiterer Hautfunktionen wie Schweißbildung, Hautdurchblutung und Temperaturregelung gestört.
Unsere Umwelt und auch unsere Haut sind mit einer Vielzahl von Bakterien und Pilzen besiedelt.
Bei Menschen mit Neurodermitis ist die Zusammensetzung dieser Keime verändert, was die Krankheit verschlechtern kann.
Bei manchen Patienten kann es daher nötig sein, die Besiedlung der Haut mit Hilfe von Antibiotika zu beeinflussen.Juckreiz
Der quälende Juckreiz ist für viele Patienten der zentrale Aspekt der Neurodermitis.
Er spielt in jeder Phase der Erkrankung eine wichtige Rolle und das häufig darauf folgende Kratzen kann die Krankheit verstärken.
Manche Ärzte setzen den Juckreiz in seiner Beeinträchtigung der Lebensqualität dem chronischen Schmerz gleich.
Eine Stillung des Juckreizes ist vor allem durch die Behandlung der Hautentzündung möglich. Ebenso empfiehlt der Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e. V. versilberte Textilien, die Sie bei uns im Shop erhalten. (nachzulesen hier)

Formen der Neurodermitis
Gemeinhin werden drei Phasen der Erkrankung unterschieden.
Sie unterscheiden sich durch das Lebensalter, in dem sie auftreten und durch die Körperstellen, die durch die Hautveränderungen betroffen sind.
In jeder Phase können Schübe auftreten, die durch Umwelteinflüsse oder Stress ausgelöst werden können:
  1. Milchschorf:
    Häufig beginnt die Erkrankung bereits bei Säuglingen als "Milchschorf". Sein Name rührt von der Ähnlichkeit der Hautveränderungen mit verbrannter Milch her und hat nichts mit Milchallergie zu tun. Es handelt sich um gelblich-weiße Krusten in Kombination mit nässenden Ekzemen, die sich flächenartig ausdehnen können. Meist sind die Streckseiten der Arme und Beine und das Gesicht befallen. Häufig kommt es zu einer Infektion der betroffenen Hautbereiche mit Viren und Bakterien.
  2. Beugenekzeme:
    Mit "Beugenekzemen" sind Hautveränderungen in den Beugefalten der Gelenke wie Kniekehle und Ellenbogen gemeint. Auch die Hände, der Hals und der Nacken sind häufig befallen.
    Diese Form der Erkrankung tritt ab dem Kindes- und Jugendalter auf. Während bei jungen Menschen die Haut durch die Entzündung häufig gerötet ist, zeigen sich im Laufe der Jahre baumrindenartige Vergröberungen der trockenen und verdickten Haut. Man bezeichnet diese Veränderung als "Lichenifikation".
  3. Prurigoform:
    Prurigo kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Juckreiz. Es handelt sich um eine Sonderform der Neurodermitis, die vor allem bei Erwachsenen auftritt. Typisch sind am ganzen Körper auftretende, stark zerkratzte Knoten.
    Die Erkrankung kann auch in schwächer ausgeprägter Form, z.B. nur an den Händen oder Ohrläppchen, auftreten.
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