| Wien - Rechtzeitig zum - meteorologischen - Frühlingsbeginn präsentierte die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) am Mittwoch ihren "Allergie-Kompass". Betroffene sollen damit auf einen Blick erkennen können, welche Produkte sie meiden sollten. Kompass und dazugehörige Info-Broschüre "sollen und können den Arzt aber nicht ersetzen", hieß es im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien, an der auch Gesundheitslandesrat Emil Schabl (S) teilnahm. Gutes Essen trotz Allergie "Wir haben diese Broschüre gemeinsam mit dem Land Niederösterreich in Auftrag gegeben, weil wir Allergikern einerseits den Arbeitsalltag erleichtern und ihnen andererseits Wege aufzeigen wollen, wie sie trotz Allergie ihr Essen genießen können", betonte AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. Auch Pollenallergiker reagieren häufig empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel. Klarheit im Begriffsdschungel Eine tatsächliche Lebensmittelallergie liegt laut AKNÖ bei 2,4 Prozent der Erwachsenen und bei bis zu sechs Prozent der Kinder vor. Außerdem gebe es noch Unverträglichkeiten, Pseudoallergien, Kreuzallergien und so genannte "Intoleranzen", die das Leben im Alltag beeinträchtigen können. Staudinger: "Nicht alles, was wie eine Allergie aussieht, ist auch eine. Die Broschüre bringt Klarheit in den Begriffsdschungel und zeigt Wege in Richtung genussvolles Essen auf." Der "Allergie-Kompass" bietet Orientierung bei den fünf häufigsten Lebensmittelallergien - jenen gegen Kuhmilch, Hühnereier, Fisch, Soja sowie die Unverträglichkeit von Gluten. Der erste und wichtigste Schritt zur Allergie-Bestimmung ist laut AKNÖ "eine umfassende Diagnose, die vom Facharzt erstellt wird". Die Broschüre "Nicht alles ist eine Allergie" kann ab sofort zum Ortstarif unter der Telefonnummer 05/7171-1212 bei der AKNÖ gratis angefordert werden. |
